Unsere Bank – unser Klima: Credit Suisse und UBS, raus aus den Fossilen!

Wir Kund*innen fordern von unseren Banken, dass sie die Klimazerstörung nicht weiter finanzieren

Die Credit Suisse und die UBS finanzieren die Klimazerstörung. Sie investieren Milliarden in Projekte und Unternehmen, die die Energieproduktion aus Öl, Gas und Kohle weiter ausbauen. Die Wissenschaft ist sich aber einig: Wenn wir die Erderwärmung auf 1.5 Grad beschränken möchten, muss die fossile Energieproduktion schrittweise ab- und nicht weiter ausgebaut werden.

 

Bist Du Kundin oder Kunde der Credit Suisse oder der UBS? Setze Dich gemeinsam mit uns dafür ein, dass Deine Bank klimafreundlicher wird. Unterzeichne den Klima-Pledge und gehe damit das Versprechen ein, die Bank zu wechseln, sollte sie Dein Geld weiterhin dazu verwenden, die Klimazerstörung zu finanzieren.

UBS & CS Pledge (Good Bank, Bad Banks)

Credit Suisse: Weltweit top bei der Finanzierung der Klimazerstörung

Auf ihrer Webseite schreibt die Credit Suisse: “Als globales Finanzinstitut anerkennt die Credit Suisse ihren Teil der Verantwortung bei der Bekämpfung des Klimawandels und ist sich bewusst, dass auch die Finanzströme mit den Zielen des Pariser Abkommens in Einklang gebracht werden müssen.” Die Grossbank ist Gründungsmitglied der Net Zero Banking Alliance und hat sich zu Netto-Null bis 2050 verpflichtet.

 

Im scharfen Kontrast dazu steht die bittere Realität: Gemäss den Daten der niederländischen Organisation BankTrack hat die Credit Suisse im Zeitraum 2016-2021 die fossile Industrie mit 91,74 Milliarden US$ finanziert. Damit belegt sie weltweit Platz 19, obwohl sie “nur” die 45. grösste Bank ist. Sie finanziert weiterhin Projekte, die die fossile Energieproduktion ausbauen, sowie Unternehmen, welche diese Projekte vorantreiben.

Du bist Kundin oder Kunde der Credit Suisse? Schlechte Nachrichten: Auch Dein Geld wird für die Finanzierung der Klimazerstörung eingesetzt. Doch gemeinsam sind wir stark! Unterzeichne jetzt den Klima-Pldge an die Credit Suisse und drohe damit, die Bank zu wechseln, sollte sie nicht bald klimafreundlicher werden.

UBS: Prädikat ungenügend

Auf ihrer Webseite schreibt die UBS: «Wenn wir alle bereit sind zu ehrgeizigen Massnahmen, können wir das Klima gemeinsam schützen. Wir übernehmen Verantwortung für kommende Generationen und möchten Teil der Lösung sein.» Die Grossbank ist Gründungsmitglied der Net Zero Banking Alliance und hat sich zu Netto-Null bis 2050 verpflichtet.

 

Im scharfen Kontrast dazu steht die bittere Realität: Gemäss den Daten der niederländischen NGO BankTrack hat die UBS im Zeitraum 2016-2021 die fossile Industrie mit 40.06 Milliarden US$ finanziert. Damit belegt sie international Platz 34. Sie finanziert weiterhin Projekte, die die fossile Energieproduktion ausbauen, sowie Unternehmen, welche diese Projekte vorantreiben.

Du bist Kundin oder Kunde der UBS? Schlechte Nachrichten: Auch Dein Geld wird für die Finanzierung der Klimazerstörung eingesetzt. Doch gemeinsam sind wir stark! Unterzeichne jetzt den Klima-Pldge an die UBS und drohe damit, die Bank zu wechseln, sollte sie nicht bald klimafreundlicher werden.

Zu kompliziert? Ein Beispiel:

Die Finanzwelt kann ganz schön verwirrend sein. Doch eigentlich ist es relativ simpel. Hier eine kurze Erklärung am Beispiel eines neuen Gaskraftwerks: Wenn ein Unternehmen ein neues Gaskraftwerk bauen will, braucht es dafür Geld. Das Geld für dieses Projekt bekommt es von Banken. Es kann aber auch Geld von Banken erhalten, das nicht spezifisch an das Projekt gebunden ist. Beides ist problematisch, denn es unterstützt das Unternehmen bei seiner klimaschädlichen Geschäftstätigkeit.

 

Im Pariser Klimaabkommen haben sich die Staaten darauf geeinigt, dass die Erderwärmung auf 1.5 Grad beschränkt werden muss. Die Wissenschaft ist sich einig, dass dafür die Energieproduktion aus Öl, Gas und Kohle nicht mehr weiter ausgebaut werden darf. Das heisst beispielsweise, es dürfen keine neuen Ölfelder erschlossen, keine neuen Gaskraftwerke gebaut und keine Kohleminen ausgehoben werden. Im Gegenteil: Die fossile Energieproduktion muss sogar schrittweise abgebaut werden.

 

Das Pariser Klimaabkommen hält auch ganz klar fest, dass alle ihren Beitrag leisten müssen, damit wir die Klimaerwärmung stoppen können. Auch die Finanzwelt: Gemäss dem Abkommen müssen auch die Finanzströme in Einklang mit dem sogenannten „1.5-Grad-Pfad“ gebracht werden.

 

Das heisst: Die Credit Suisse und die UBS müssen sofort damit aufhören, Projekte und Unternehmen zu finanzieren, die die fossile Energieproduktion weiter ausbauen. Nur so übernehmen sie ihren Teil der Verantwortung bei der Bekämpfung des Klimawandels und halten, was sie versprechen.

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