Überhaupt nicht zum Lachen!

Die Smile Versicherung hat gerade eine laufende Plakatkampagne mit der Aufschrift „Ex getroffen. Mit Auto. “ 🙊

 

Damit verharmlosen sie Gewalt, die leider sehr real ist. Gerade im April wurde eine junge Frau absichtlich ĂŒberfahren. Der 7. von 15 Feminiziden dieses Jahr.

 

Schreib der Versicherung jetzt eine Email und fordere sie auf, das Sujet sofort zu entfernen und sich öffentlich zu Àussern.

Wenn du auf den untenstehenden Button klickst, öffnet sich dein Mailprogramm, der Text und EmpfĂ€nger*innen sind bereits eingefĂŒllt.

 

VervollstÀndige die Email mit einem Betreff und zuunterst mit deinem Namen. Gerne darfst du den Text auch abÀndern.

Sollte etwas nicht funktionieren, findest du hier den Textvorschlag und die EmpfĂ€nger*innen. Bei Fragen darfst Du dich an [email protected] wenden.

 

EmpfĂ€nger*innen: [email protected], [email protected]

Textvorschlag:

 

Sehr geehrte Frau Chamoulaud, sehr geehrtes Smile-Team

 

Ich melde mich aufgrund einer Plakatwerbung, die in der ganzen Schweiz zu finden ist. Darauf steht „Ex getroffen. Mit Auto.“ Dahinter ein Äffchen, das sich die HĂ€nde vor den Mund schlĂ€gt.

Diese Werbung spielt mit dem Witz, eine Person mit dem Auto anzufahren, also gezielte Gewalt. Sie verharmlost diese Gewalt massiv, der Wortwitz funktioniert ja nur, wenn auch ein Schaden dabei entsteht, den Smile decken kann.

 

Dass solche Gewalt nicht lustig ist, sondern sehr real zeigt der 7. von 15 Feminiziden, die dieses Jahr in der Schweiz verĂŒbt wurden. Dabei ĂŒberfuhr ein 19-JĂ€hriger absichtlich eine 17-JĂ€hrige. Der Mann ist jetzt im Strafvollzug, sein Verfahren steht noch aus. Solche Gewalt zu verharmlosen heisst, sie zu normalisieren. Und das in einem System, in welchem patriarchale, mĂ€nnliche Gewalt an der Tagesordnung steht.

 

Ich fordere eine öffentliche Äusserung zu diesem Sujet, sowie die sofortige Entfernung dessen.

 

Mit freundlichen GrĂŒssen

Dein Name