Petitionsübergabe: „Jetzt Flüchtende aufnehmen!“

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Am 3. März 2020 hatten wir eine Petition lanciert, die fordert, dass die Schweiz – der Depositarstaat der Genfer Konvention – mindestens 5’000 Flüchtende aufnimmt.

Seit der Lancierung unserer Petition anfangs März hat sich die Situation an der türkisch-griechischen Grenze nochmals deutlich verschlechtert. Die Lebensbedingungen in den türkischen und griechischen Flüchtlingslager sind katastrophal: medizinische und hygienische Massnahmen sind dramatisch unzureichend und die Perspektivlosigkeit gross. Gemeinsam mit der Europäischen Union muss die die Schweiz unbedingt aktiver werden, um diese humanitäre Katastrophe zu mildern.

Die Schweiz muss jetzt handeln! Verglichen mit dem Ausmass der Krise wird zu wenig getan. Das ist unsere Pflicht. Asylverfahren müssen direkt hier durchgeführt werden. Wir dürfen die aus dem Krieg geflüchteten Frauen, Männer und Kinder nicht der Gewalt, Willkür und der Hoffnungslosigkeit überlassen.

Wir bitten Frau Bundesrätin Keller-Sutter eindringlich, ein so dringend notwendiges solidarisches Zeichen zu setzen.

Im Namen der 25’409 Unterzeichnenden, haben wir am Montag, dem 6. Juli die Petition in Bern eingereicht, in der wir die umgehende Aufnahme von mindestens 5’000 Flüchtenden fordern.

Sieh Dir das Video und die Bilder der Übergabe.

Die Übergabe

Leere Schuhpaare auf der Bundesterrasse – ein Symbol für geflüchtete Männer, Frauen und Kinder, denen Asyl verweigert wird und die unter prekären humanitären und hygienischen Umständen monatelang an den EU-Aussengrenzen und griechischen Inseln ausharren müssen. Sie haben keine Perspektive auf Rückkehr, Weiterzug oder Bleiberecht, weil sich die reichen Länder Europas nicht auf eine Lösung einigen können.

Antwort des Bundesrates: Humanitäre Aufnahme von Schutzsuchenden aus Afghanistan

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