Campax

11’000 Personen fordern gemeinsam mit Campax die Swiss Re, die Zurich und die Helvetia dazu auf, den Versicherungsvertrag für das Flüssiggas-Terminal Calcasieu Pass nicht zu verlängern und Flüssiggas-Terminals (LNG-Terminals) endgültig von ihren Versicherungsrichtlinien auszuschliessen.

 

Alle drei Versicherungsgesellschaften haben sich verpflichtet, bis 2050 klimaneutral zu werden. [1, 2, 3] Wir fordern sie auf, dieses Versprechen ernst zu nehmen und den Ausbau fossiler Brennstoffe nicht weiter zu unterstützen.

 

Die Versicherung solcher LNG-Anlagen ist aus klimapolitischer Sicht absurd, da „natürliches“ Gas in Wirklichkeit nichts Natürliches ist und im Gegenteil eine ernsthafte Bedrohung für das Klima darstellt. [4]  

 

Abgesehen von den Auswirkungen auf das Klima ist das Flüssiggasterminal in Calcasieu Pass eine Katastrophe für die lokale Bevölkerung, die sich über Luftverschmutzung, die sie krank macht, über Maschinenvibrationen, die die gesamte Region erschüttern, und über Wasserverschmutzung und die Zerstörung traditioneller Fischereigebiete beschwert. [5]


Also haben wir mobilisiert! Am Freitag, 14. März 2025, lief der Versicherungsvertrag von Calcasieu Pass aus. Die Petition wurde am Mittwochabend, 12. März gestartet, und in nur 24 Stunden haben mehr als 11’000 Menschen ihre Ablehnung der Verlängerung zum Ausdruck gebracht. Swiss Re, Zurich und Helvetia wurden umgehend über die Forderungen knapp noch informiert. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass ihre Führungskräfte nicht die Augen vor der Absurdität verschliessen, ein solches Projekt zu versichern.

Quellen

[1] “Klimastrategie und unser Netto-Null-Pfad”, Helvetia

[2] “New underwriting targets supporting Swiss Re’s journey to net zero”, Swiss Re

[3] “Climate action in investments”, Zurich

[4] “Natural” Gas is Methane”, Rainforest Action Network

[5] “Fisherfolk take the fight against LNG to Chubb”, Rainforest Action Network]