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Diese Petition fordert Sergio Ermotti, CEO der UBS, auf, öffentlich zu erklären, dass die UBS EACOP nicht finanziert.

 

Die EACOP (East African Crude Oil Pipeline) ist das Projekt der längsten beheizten Ölpipeline der Welt. Wenn die Pipeline zustande kommt, wird sie Uganda und Tansania vom Albertinischen Graben bis zum Hafen von Tanga zerreissen. Die Auswirkungen werden dramatisch sein: etwa 100’000 Menschen werden umgesiedelt, [1] zahlreiche Naturschutzgebiete sind vom Verlauf der Pipeline betroffen [2] und Gesamtemissionen des Projekts von 379 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten werden erwartet! [3] Glücklicherweise fehlen dem Projekt noch Gelder und gemeinsam können wir dafür sorgen, dass es diese nicht bekommt.

 

Wenn alle grossen Banken die Finanzierung verweigern, muss TotalEnergies das Projekt aufgeben! Angesichts der Protestwellen gegen das Megaprojekt verzichten Banken und Versicherungen weltweit nach und nach darauf, es zu unterstützen. In der Schweiz hat die UBS ihre Beteiligung jedoch noch nicht öffentlich ausgeschlossen. [4] Lass uns deshalb gemeinsam Druck auf die UBS ausüben, damit sie ihrerseits ankündigt, EACOP nicht zu finanzieren.


Wir wollen sicher sein, dass die UBS keinen Rappen an das Projekt gibt. Unterzeichne deshalb jetzt die Petition und fordere die UBS auf, öffentlich zu erklären, dass sie die EACOP nicht finanzieren wird!

Quellen:

[1] Webseite von #StopEACOP 

[2] „EACOP, the way to disaster. Investigation on Total’s Giant Oil Pipeline Project in Tanzania“, Friends of the Earth, 2022.

[3] “East Africa Crude Oil Pipeline: EACOP lifetime emissions from pipeline construction and operations, and crude oil shipping, refining, and end use”, Climate Accountability Institute, 2022. Diese Schätzung berücksichtigt den gesamten Lebenszyklus des Öls, einschließlich Schifffahrt, Raffination und Endverbrennung. 

[4] „Most of Europe’s largest 50 banks have rejected EACOP oil pipeline“, Banktrack, 2024.