Tagebuch der Tour de Climat

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Am 14. August startete die Tour de Climat in Zürich. Mit dem Velo fahren Campaxler:innen und Klimaaktivist:innen in 36 Tagen durch die schönsten Gegenden der Schweiz und besuchen dabei alle Kantone und ihre Hauptorte. Das Ziel ist, dass sich die Kantone als Hauptaktionäre der Schweizer Nationalbank dafür einsetzen, dass letztere nicht mehr in fossile Energien investiert.

Lese hier, wie es uns ergeht auf der Tour de Climat und schau dir die Fotos an. Falls Dich das Fieber packt, kannst Du Dich jederzeit noch anmelden und mitradeln! Zur Anmeldung

Mittwoch, 15. September: Petitionsübergabe in Sarnen & Stans

Heute waren wir auf der #TourDeClimat besonders fleissig, denn es fanden gleich zwei Petitionsübergaben statt: Eine bei der Staatskanzlei in Sarnen und die andere beim Regierungsgebäude in Stans!

In Sarnen übergaben wir unsere Forderungen der Landschreiberin Nicole Frunz-Wallimann zu Handen der Obwaldner Finanzdirektorin Maya Büchi-Kaiser und Stans an Landschreiber Armin Eberli zfür den Nidwaldner Finanzdirektors Alfred Bossard.

Wir waren heute eine starke Gruppe von ungefähr 10 Teilnehmer:innen. Unter anderem fuhr jemensch in einem speziellen UFO-Style Fahrzeug mit.
Der Tag war verregnet, aber nichtsdestotrotz, vor allem die Fahrt von Sarnen nach Stans, wunderschön!

Dienstag, 14. September: Petitionsübergabe in Altdorf

Die Route von Schwyz nach Uri war sehr beeindruckend. Nach einem Kaffehalt im schönen Sisikon fuhren wir nach Flüelen. Die Fahrt auf der Axenstrasse war wegen des Verkehrs so schlimm, dass wir uns entschieden, für den Rückweg zum heutigen Schlafplatz in Meierskappel für diesen Abschnitt das Schiff zu nehmen.

Die Übergabe der Petition beim Telldenkmal war dann aber ganz nett. Wir wurden von unseren Freund:innen von der Alpeninitiative empfangen. Natürlich hatte es auch ein paar Touristen, die auch bei dieser ikonischen Statue ein paar Schnappschüsse machten

Roman Balli, der Generalsekretär des Landammannamtes des Kantons Uri hat unsere Forderungen für den Urner Finanzdirektor Urs Janett entgegengenommen.

Montag, 13. September: Petitionsübergabe in Schwyz

Die 20 Teilnehmer der heutigen Etappe der Tour wurden nach dem ersten steilen Aufstieg mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt, als sie das Niveau des Klöntalersees erreichten. Das war aber erst ein Vorgeschmack gewesen. Der zweite Teil des Aufstiegs war für fast alle ein richtig harter Brocken. Das Motto des Tages lautete darum auch «Schwitzen fürs Klima». Nach viel erfolgreichem Schwitzen, Platten flicken und atemberaubender Abfahrt ins Muotathal, endetet die Etappe dann im schönen Schwyz, wo die radelnden Aktivist:innen die Petition dem Staatsschreiber des Kantons Schwyz übergeben durften. Die Spannung ist nun gross, ob und wie der Regierungsrat des Kantons Schwyz sich in die Debatte um die fossilen Investitionen der SNB einbringen wird.

Sonntag, 12. September: Petitionsübergabe in Glarus

Die heutige Etappe führte bei schönstem Wetter von Chur nach Glarus. Unsere Gruppe wuchs nach Neuzugängen in Landquart und Unterterzen auf 10 AktivistInnen an. Eine erste Herausforderung war die Begegnung mit einem wohl tausendköpfigen Töffliausflug in Bad Ragaz. Ohrenbetäubend laut und noch mehr stinkend für dieser Konvoi in Bad Ragaz ein und es bedurfte fast eine kurzen Strassenblockade, damit die Tourdeclimat auch mal abbiegen konnte. Die Fahrt entlang der Seez bis zum Walensee war richtig idyllisch, die wolkenverhangenen Churfirsten taten das Ihre, ein vollkommenes Bild zu liefern. Ein gemütliche Mittagspause in Unterterzen am See liess und gut ausruhen. Der Weg entlang des Walensees bot vor allem eine Herausforderung: all den klitzekleinen und mittelgrossen Eidechsen ausweichen, die sich auf dem schwarzen Asphalt sonnen wollte. Einige Bremsungen waren dazu nötig, aber auch ein schönes Zeichen, dass es da so viele der herzigen Tierchen gibt. Weil wir so fleissig unterwegs waren, und auch als Belohnung für die Bewältigung der bösartigsten Steigung in Mühlehorn, gabs gleich nochmal eine ausgedehnte Pause am Sandstrand Gäsi in Weesen. Diese wurde zum Schwimmen und sogar auch für ausgedehnte Paddelübungen mit ausgeliehenen SUPs genutzt.
Mit steifem Gegenwind gings dann auf dem Damm des Linth-Escher-Kanals das Glarnerland hoch, wo wir dreiviertel Stunden später stolz auf dem Landsgemeindeplatz einführen.

Regierungsrat Benjamin Mühlemann liess es sich nicht nehmen, uns am Samstagnachmittag beim Rathaus zu empfangen. Das fanden wir erstklassig. In seinen Worten zur Übergabe sagte Andi Freimüller von Campax:“Der Kanton Glarus hat sich erst kürzlich dank dem progressivsten Energiegesetz der Schweiz mit Ruhm bekleckert, Gratulation! Jetzt habt ihr die Chance, Euch gleich mit noch mehr Ruhm zu bekleckern. Geben Sie Gas und bringen Sie die politische Diskussion über die Anlagen der SChweizerischen Nationalbank jetzt richtig in Gang!“
Regierungsrat Mühlemann bedankte sich für den Besuch und die Unterschriften und sicherte die eingehende Prüfung unseres Anliegens zu. Unter seiner Anleitung fanden wir dann auch ein schönes Cafe im Park, wo wir den Tag mit der ganzen Gruppen ausklingen liessen.

Freitag, 10. September: Petitionsübergabe in Chur

Ein weiterer erlebnisreicher Tag auf der #TourDeClimat geht zu Ende. Vom @camping.spluegen durchs #Schams und die #Viamala führte uns die Route heute nach Felsberg, wo wir in der Boulderhalle quadrelboulder zu Café & Kuchen eingeladen waren. Dann ging‘s weiter auf den malerischen Arcas in Chur, wo uns der Klimastreik Graubünden, VCS Graubünden und Vertreter der freien Liste Verda für den Fototermin empfingen.

Die Petition an den Bündner Finanzdirektor Christian Rathgeb wurde von dessen freundlichen Mitarbeiter Matthias Lanz entgegengenommen. Er versprach uns, unsere Forderung an Christian Rathgeb weiterzuleiten: Der Kanton Graubünden muss sich als Aktionär dafür einsetzen, dass die Nationalbank nicht mehr in fossile Energien investiert.

Montag, 6. September: Petitionsübergabe in Bellinzona

Mit einer richtig multilingualen Gruppe aus Deutschschweizern, Romands und Tessiner starteten wir in den Tag – angeleitet von Iared, unserem Tessiner innerhalb der Campax-Geschäftsstelle. „Ich wusste nicht mehr, ob ich Deutsch, Italienisch, Französisch, Spanisch oder Englisch reden soll“, so ein Teilnehmer. „Aber alle hatten es mega lustig und ich habe den Tag sehr genossen.“

Die Petition übergaben wir dem Kanzler des Kantons Tessin beim Palazzo delle Orsoline in Bellinzona.

Morgen gehts dann über den San Bernardino-Pass 🥵.

Sonntag, 5. September: Über den Nufenenpass nach Airolo

Der Nufenenpass! Als kleine, aber starke Gruppe nahmen wir den vergleichsweise steilen Pass in Angriff. Sportlich war es für alle gut machbar, getrübt wurde die Erfahrung aber von den vielen Autos und vor allem Töffs, die an uns vorbeirasten. Wirklich keine schöne Erfahrung! Das nächste Mal würden wir wohl nicht mehr an einem Wochenende über einen Pass fahren.

Oben angekommen, waren wir aber trotzdem alle stolz, die knapp 1’200 Höhenmeter gemeistert zu haben. Und die Abfahrt ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, wenn sie auch viel zu schnell vorbei war.

Samstag, 4. September: Von Brig nach Ulrichen durchs schöne Goms

Die erste Etappe mit mehr als 1’000 Höhenmetern! Und das inklusive Handbike! Der Weg nach Ernen und dann weiter durchs Goms war anstrengend, aber sehr lohnenswert. Besonders schön war die Römerbrücke vor Ernen, das Dorf Ernen selbst und die Hängebrücke bei Mühlebach. Allgemein ist das Goms mit seinen schönen, ursprünglichen Dörfern wahrlich beeindruckend. Übernachtet haben wir im Hotel Nufenen – ein kleiner Luxus, den wir uns aber verdient haben.

Freitag, 3. September: Pausentag mit Ausflug ins Mattertal

Ein wohl verdienter Pausentag. Doch so richtig ausgeruht haben wir uns natürlich nicht. Wir fuhren ins Mattertal (zugegeben, mit dem Zug), um beim weltbekannten Stellisee Fotos mit unserem Handbanner zu machen. Ein beeindruckender Ort, wir waren positiv überrascht! Der Stellisee ist wirklich wunderschön und der Ausblick aufs Matterhorn atemberaubend. Seine Bekanntheit ist also durchaus berechtigt.

Donnerstag, 2. September: Von Salgesch nach Brig

Heute trampelten wir von Salgesch nach Brig. Auch das wieder ein wunderschöner Weg. Glücklicherweise haben wir einen kleinen Umweg über die Rebberge auf uns genommen – das hat sich gelohnt! Besonders Leuk mit seinen Schlössern hat uns sehr beeindruckt. In Brig haben wir uns mit einem Gelato gestärkt, bevor wir den kurzen, aber sehr steilen Anstieg zum Hof Schmeli auf uns genommen haben. Die wohl schönste Unterkunft, die wir bis jetzt hatten! Auch die Gastgeberin Daniela ist sehr herzlich und hilfsbereit. Nicht zu verpassen ist natürlich der hauseigene Bio-Käse und das selbst gebackene Brot!

Mittwoch, 01. September: Sion

Ein weiterer schöner Tag.

Heute sind wir durchs Unterwallis gefahren. Ein wunderschöner Weg entlang der Rohne. Ein Weg mit einer leichten, stetigen Steigung; aber sehr angenehm zu Fahren. Auf beiden Talseiten konnten wir die Rebberge bestaunen. Für den Mittagshalt haben wir beim See „Domaine des Îles“ Halt gemacht. In Sion wurden wir von der Vizestaatskanzlerin Monique Albrecht empfangen.

Nach der Übergab gabs noch ein Glacé als Stärkung für die Weiterfahrt in Richtung Salgesch, wo wir im Sportzentrum „Sportfit“ übernachten.🍦

Montag, 30. August: Petitionsübergabe in Lausanne

Der heutige Tag war streng, aber schön!

Am Nachmittag sind wir in Lausanne angekommen. Bei der Kathedrale haben wir tolle Bilder gemacht. Danach hat uns der Waadtländer Staatskanzler Vincent Grandjean beim Château Saint-Maire empfangen. Es sagte, es sei ein Zeichen des Respekts, den Kantonen unser Anliegen persönlich mit dem Fahrrad zu überreichen und dass die Kantone uns dafür respektieren werden. Toll, sowas von so einem hohen Beamten zu hören!

Morgen geht es weiter nach Monthey!

Samstag, 28. August: Genf

Heute waren wir in Genf und haben die Petition für Finanzdirektorin Nathalie Fontanet eingereicht.

Als wir beim Jet d’Eau angekommen sind, wurden wir herzlich von Mitgliedern vom BreakFree Collective, dem Grève pour l’Avenir sowie Vertreter:innen der Grünen, der SP und von SolidaritéS empfangen. Danach sind wir gemeinsam zur Finanzdirektion an der Rue du Stand 15 gefahren und haben die Petition abgegeben.

Beim Jet d’eau gab’s heute leider keine Wasserfontäne wegen des starken Windes 🤗.

Donnerstag, 26. August: Petitionsübergabe in Neuchâtel

Heute begann der Tag mit einem Schrecken! Ein ungeimpfter Teilnehmer der Tour de Climat, der gestern beim Selbsttest noch negativ war, testete sich heute Morgen beim erneuten Selbsttest positiv. Glücklicherweise stellte sich schnell heraus, dass fast alle anderen Teilnehmenden geimpft waren. Das war eine Erleichterung! Der positiv getestete Teilnehmer fuhr natürlich sofort nach Hause, wo er sich einem PCR Test unterzog, während der weitere ungeimpfte Teilnehmer ebenfalls freiwillig nach Hause zurück kehrte. Wichtig war dem ganzen Team, dass der Vorfall offen kommuniziert wurde.

Später dann die Erleichterung: der PCR-Test war negativ! Wir konnten aufatmen.

Ansonsten war der Tag sehr schön und erfolgreich. Wir übergaben die Petition unter Begleitung des Fernsehens, wo Gruppenleiterin Nora sogar ein Interview auf Französisch gab. Auch die Fahrt entlang des Sees war wunderschön.

Weiter geht’s via Lausanne nach Genf.

Mittwoch, 25. August: Petitionsübergabe in Bern und Fribourg

Wieder einmal zwei auf einen Streich: Bern und Fribourg.

Zuerst übergaben wir zusammen mit fossil-free.ch eine Petition direkt an die Nationalbank in Bern.

Begleitet von über 25 Aktivist:innen übergaben wir dann die Campax-Petition an den Kanton Bern. Bern ist nämlich der Kanton mit den meisten Aktien der SNB, hat also grosses Gewicht! Natalie Imboden, Präsidentin der Grünen Bern war auch vor Ort und einige Worte zur Verantwortung des Kantons Bern gesagt.

In Fribourg übergaben wir dann die Petition an die Staatskanzlei. Weiter gehts in den Kanton Neuchâtel! Jetzt müssen wir langsam unser Französisch auspacken, oh là là!

Sonntag, 22. August: Petitionsübergabe im Jura

Wir ruhen nicht! Auch heute Sonntag übergaben wir eine Petition, und zwar im Jura – halt an einen Briefkasten. Trotz Regen strampeln wir fleissig den Berg hoch und waren bei der Übergabe gute 20 Teilnehmer:innen.

Samstag, 21. August: Petitionsübergabe in beiden Basel

Heute übergaben wir sogar zwei Petitionen an einem Tag. Zuerst in Basel Landschaft und dann in Basel Stadt. Dabei wurden wir von vielen Aktivist:innen des Collective Climate Justice, Basel2030 und Extinction Rebellion Basel unterstützt. Dafür sagen wir: Danke!

Sogar beim Fahrradfahren gab es Unterstützung: Sie zeigten uns schöne Velowege und fuhren voraus, so dass sich unsere Gruppenleiterin Nora entspannen konnte.

Freitag, 20. August: Petitionsübergabe in Aarau

Die Fahrt von Baden nach Aarau war etwas chaotisch. Neben unserem ersten platten Reifen, verloren wir auch mehrmals kurzzeitig einige Teilnehmer:innen. Selbstverständlich haben wir diese aber nicht sich selbst überlassen und „sammelten“ sie wieder ein. Leider wurden wir auch von einer tollen Fotomöglichkeit beim Schloss Lenzburg verscheucht, haben uns davon aber nicht abschrecken lassen und – mit dem Schloss im Hintergrund – trotzdem ein tolles Foto hingekriegt.

Während wir bei der Velofahrt um die 7 Teilnehmer:innen waren, gesellten sich für die Übergabe der Petition im Stadthaus Aarau mindestens nochmals so viele zu uns. So waren wir eine fröhliche Runde von gut 15 Personen, die der Staatschreiberin Joana Filippi gemeinsam die Petition übergaben.

Danach ging es auf einer sehr steilen, aber wunderschönen Strecke weiter nach Diegten bei Sissach und somit über die Kantonsgrenze zu Basel-Land. Die Teilnehmer:innen sind müde, aber happy und erholen sich nun im Pfadiheim.

Donnerstag, 19. August: Petitionsübergabe in Schaffhausen

Die Petitionsübergabe in Schaffhausen ist super gelaufen! Wir waren bereits eine grosse Gruppe Velofahrer:innen und zusätzlich sind einige extra für die Übergabe vorbeigekommen. Die Finanzdirektorin Stamm Hurter hatte eine Kommissionssitzung und konnte leider die Petition nicht entgegennehmen, vor Ort war aber der stellvertretende Departementssekretär, der uns empfangen hat und die Petition entgegennahm. Die heutige Petitionsübergabe stiess auch auf grosses Medieninteresse: Teletop, Radio Munot und Schaffhauser Nachrichten schickten Vertreter:innen. Auch Teilnehmer:innen wurden interviewt, das war sehr schön. Eine Delegation der Grünen im Kantonsrat war ebenfalls anwesend.

Dann haben wir uns auf dem Weg Richtung Baden gemacht. Ein Weg mit sehr vielen Velowegen und wenig Verkehr; optimal für eine angenehme Velo-Route.

Mittwoch, 18. August: Banner-Aktion am Rheinfall

Heute Morgen haben wir ein riesiges Banner vom Rheinfall-Felsen runtergelassen mit der Aufschrift “Decarbonize the National Bank, Schaffhausen!” Den heutigen Pausentag haben wir also dazu genutzt, mit einer spektakulären Aktion unserer Forderung an den Kanton Schaffhausen noch mehr Gewicht zu verleihen.

Die Aktion verlief wie am Schnürchen. Die Nachrichtenagentur Reuters war auch vor Ort und viele, die auf der Tour mitfahren, sind ebenfalls vorbei gekommen, um die Aktion zu verfolgen.

Morgen früh übergeben wir die Petition an die Schaffhauser Finanzdirektorin Cornelia Stamm Hurter. Dann geht’s weiter in Richtung Aargau.

Dienstag, 17. August: Petitionsübergabe in Frauenfeld

Heute Morgen radelten wir nach Frauenfeld. Die Strecke war ruhig und angenehm; sonnig, aber nicht zu heiss.

Bei der kantonalen Verwaltung angekommen, gingen Armelle von Campax und die Teilnehmer:innen Carmen und Markus hinein, um die Petition zu überreichen. An der Rezeption sagte uns die Sekretärin, dass sie nicht bereit seien, die Petition entgegenzunehmen – dies, obwohl uns Finanzdirektor Martin geschrieben hatte, dass wir die Petition beim Empfang abgeben sollten, da er selbst an einer Sitzung sei. Schliesslich konnten wir die Petition doch noch dem Sekretär von Direktor Martin übergeben.

Die drei Teilnehmer:innen hatten den Eindruck einer gewissen Distanz der Behörden zu uns. Dies ganz im Gegensatz zu den Erfahrungen im Inneren und Äusseren Appenzell. Erfreulich war, dass einige Medienvertreter bei der Übergabe anwesend waren; wie das Radio LoRa und das Frauenfelder Tagblatt.

Weiter geht’s nach Schaffhausen!

Montag, 16. August: Petitionsübergabe in St. Gallen

Heute sind wir pflotschnass in St. Gallen angekommen – wo Finanzdirektor Mächler uns leider nicht persönlich empfangen hat. Wir konnten die Petition aber an Nathalie Bosshart, Leiterin der Administration der Staatskanzlei St. Gallen, übergeben.

Die Stimmung war gut, auch wenn einige Teilnehmer:innen ein bisschen frustriert und pessimistisch waren, weil sie nicht daran glauben, dass diese Kampagne im Kanton St. Gallen etwas bewegen wird. Trotzdem ist es einen Versuch wert!

Nun geht es weiter nach Thurgau!

Sonntag, 15. August: Petitionsübergabe in Appenzell

Kurze Zeit später kamen wir in Appenzell an, wo wir die Petition direkt an Finanzdirektor Eberle übergeben konnten. Er nahm sich sogar 20 Minuten Zeit, um mit uns zu diskutieren, und jede:r konnte seine/ihre Anliegen deponieren und ihm Fragen stellen. Eine sehr tolle Erfahrung für alle Teilnehmer:innen!

Am Abend wurden wir von zwei Campax-Mitglieder zum Abendessen eingeladen. Ein toller Abend bei bestem Essen und in einem wunderschönen Garten. Ein ganz grosses Dankeschön dafür! Übernachtet haben wir im „Strohgade“, einem Hof an schöner Lage.

Ein wunderschöner Tag also, mit ganz vielen Eindrücken und Erlebnissen!

Sonntag, 15. August: Petitionsübergabe in Herisau

Am Sonntagmorgen fuhren wir mit dem Fahrrad in Richtung Appenzell Ausserrhoden. Diese Strecke war sehr schön, angenehm und nicht zu heiss. In Herisau angekommen, suchten wir nach einem schönen Ort fürs „Zmittag“. Spontan lud uns ein Bäcker dazu ein, die Tische und Stühle seines geschlossenen Cafés für unser Picknick zu nutzen, und bewirtete uns sogar noch mit kühlen Getränken. Was für eine liebevolle Gastfreundschaft!

Die Petitionsübergabe in Herisau verlief ebenfalls gut. Wir konnten die Petition persönlich an Finanzdirektor Paul Signer übergeben und uns mit ihm austauschen. Eine spannende Erfahrung!

Samstag, 14. August: Petitionsübergabe in Zürich

Heute Morgen ging’s endlich los! Um 9 Uhr sind wir vom Bürkliplatz in Zürich losgefahren und haben die erste Petition bei der Zürcher Kantonsverwaltung abgegeben. Es waren etwa 30 Leute dabei und die Stimmung war super. Da es Wochenende war, war leider niemand aus der Verwaltung vor Ort, und wir mussten die Petition in den Briefkasten einwerfen – was die Stimmung aber nicht trübte. Danach radelten wir in glühender Hitze und durch ziemlich viel Verkehr aus Zürich hinaus.

Anschliessend assen wir dank eines Tipps eines Einheimischen an einem schönen Platz im Wald „Zmittag“. Am Nachmittag gingen wir dann zur willkommenen Abkühlung in den Bichelsee schwimmen.

In Wil haben wir im Restaurant Hof zu Abend gegessen, wo uns ein gutes veganes Curry aufgetischt wurde. Die Präsidentin der Wiler Grünen und der Sekretär der St. Galler Grünen stiessen zum Abnedessen dazu und es gab einen interessanten Austausch.

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