Petition #NoComplicity zu den uigurischen Zwangslagern eingereicht!

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23’000 fordern: Freihandelsabkommen mit China neu verhandeln!

Am Montag Morgen, dem 7. September, haben wir die Petition #NoComplicity zu den uigurischen Zwangslagern eingereicht. Sie fordert vom Bundesrat, das Freihandelsabkommen mit China neu zu verhandeln.

In der chinesischen Provinz Ostturkestan (Xinjiang) sind mindestens eine Million Uigur*innen in Zwangslagern interniert, tausende werden zur Arbeit in Fabriken internationaler Marken gezwungen. Es gibt Berichte von Folter, Vergewaltigungen, Zwangssterilisierungen, Hunger und unhaltbaren hygienischen Zustände. Hintergrund ist ein seit Jahrzehnten schwelender Konflikt um die Unabhängigkeit von Ostturkestan.

Die Schweiz hat ein Freihandelsabkommen mit China. Dieses kann nicht verhindern, dass Produkte aus uigurischer Zwangsarbeit in die Schweiz importiert werden und auch noch von Zollvergünstigungen profitieren. Gemeinsam mit dem Uigurischen Verein Schweiz und der Gesellschaft für bedrohte Völker haben wir daher im März die Petition #NoComplicity lanciert. Heute haben wir sie mit 23’000 Unterschriften dem Bundesrat übergeben.

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Fotos: Franziska Rothenbühler/GfbV

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