Hunderte Anrufe bei Syngenta

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Unsere Telefonaktion sorgt für Überforderung bei Syngenta

Aufgrund der grossen Anzahl […] gleichlautender Mails erlauben wir uns eine unpersonalisierte allgemeine Ansprache und danken Ihnen für Ihr Verständnis.”

 

Diese Nachricht musste die Kommunikationsabteilung von Syngenta an ihre E-Mails anhängen, nachdem sie von Mitgliedern der Campax Community mit Anrufen und E-Mails überschwemmt wurden. Denn am 17. Juli rief das Team von Campax die Gemeinschaft dazu auf, ihrem Unmut Luft zu machen. 

Der Auslöser: Ein Disput über das Pestizid Chlorothalonil. Dieses wurde vom Bund im Januar verboten, da es “wahrscheinlich krebserregend” ist. Das Pestizid sickerte bereits ins Grundwasser, was dazu führt, dass bereits über eine Million Menschen Wasser trinken müssen, welches damit verunreinigt ist. Die Sanierung der Anlagen kostet mehrere Millionen Franken. 

Trotzdem hat Syngenta Beschwerde gegen das Verbot eingelegt. 

Am 12. Juli diesen Jahres deckte ein Artikel der Sonntagszeitung auf, dass Rückstände von Chlorothalonil sogar im Evian Wasser gefunden wurde. Zwar ist die Konzentration im Evian immer noch massiv tiefer als im Grund- und Trinkwasser und bedenklos trinkbar, doch es zeigt: Wir gehen zu fahrlässig mit den Stoffen um. Allen voran Syngenta, die auch vor Verboten ihrer Produkte keinen Halt macht und diese aktiv anfechtet. 

Doch dank der Campax Community ist diese Taktik ein schädliches Produkt durch die Hintertür doch noch auf dem Markt zu behalten gescheitert. Es sind hunderte von E-Mails und Anrufen bei Syngenta eingegangen und wir haben zahlreiche Rückmeldungen bekommen. Syngenta weiss jetzt: Wir schauen hin und lassen euch damit nicht durchkommen. Wir fordern, dass Syngenta die Beschwerde jetzt zurückzieht!

Die Aktion läuft weiter, denn wir müssen Syngenta zeigen, dass die Bevölkerung gegen ihre Machenschaften aufsteht und sie beobachtet. Möchtest Du mitmachen? Dann klicke hier:

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